Was kostet Plan B für den VFL?

UWG besorgt über mögliche Alternativplanungen für Leistungszentrum

Pressemeldung der UWG-Gruppe im Rat vom 08.09.2021

Nachdem sich die kostspieligen Pläne für das VfL-Leistungszentrum in der Gartlage offensichtlich in Luft aufgelöst haben, fragt die Unabhängige Wählergemeinschaft im Rat (UWG), was passiert nun in der Gartlage und was haben die großen Parteien als Plan B für den VfL in der Tasche? „Welche Überraschungen kommen nach der Wahl noch auf die Osnabrücker zu? Wurden dem VfL derart Zusagen und Versprechungen gemacht, dass nun für neue Planungen und Umsetzungen an anderen Standorten weitere Steuergelder in Millionenhöhe erforderlich sind?“, fragt Wulf-Siegmar Mierke, Ratsmitglied der UWG.

So wünscht sich VfL-Präsident Manfred Hülsmann für seine weitere Amtszeit laut NOZ-Interview vom 2.9.2021 die Verbesserungen der Trainingsmöglichkeiten, besonders in den Wintermonaten. Fußballenthusiasten, wie Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, denken hier gerne mal an eine Rasenheizung wie bei den großen Bundesligavereinen. So ein teures Bauvorhaben für eine Profifußballmannschaft in der dritten Liga war bisher und ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu verantworten und wird von der UWG nicht unterstützt.

UWG-Gruppenvorsitzender Dr. Ralph Lübbe sieht in solchen Überlegungen nicht nur finanzielle, sondern auch große ökologische Probleme. Die UWG bejahe durchaus Profisport, jedoch nicht zu Lasten des Breitensports und der Natur.

Im Interesse des VfL haben CDU und SPD mit dem städtischen Finanzvorstand Thomas Fillep 14,5 Millionen Euro für die Grundstücke in der Gartlage ausgegeben. Bei der knappen Kassenlage der Stadt Osnabrück und weiteren von einer Ratsmehrheit geplanten Prestigeobjekten ist zu fragen, ob die Grundstücke an Investoren weiterverkauft werden, um die drohenden Haushaltslöcher zu stopfen. Oder gelingt es aber der städtischen Wohnungsgesellschaft WiO Wohnungen zu bauen, die sich auch untere und mittlere Einkommen leisten können? „Nichtsdestotrotz, jede dieser Möglichkeiten würden die Grünen Finger in der Gartlage zerstören“, sagt Ratsmitglied Roswitha Pieszek.

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