Einsatz von Open Source Software – für eine offene, freie und zukunftsorientierte IT-Strategie – Antrag der UWG-Gruppe

Beschluss:

Die Verwaltung prüft, ob die folgende IT-Strategie umsetzbar ist und setzt sie gegebenenfalls um:

1. Open-Source-Software kommt grundsätzlich – wo immer es geht! – zum Einsatz.

2. Im Auftrag für die Stadt oder von der Verwaltung selbst entwickelte Software wird der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt (Quellcode). Dies kann z.B. über die neue Open-Source-Plattform für öffentliche Verwaltungen geschehen.

Sachverhalt:

Was ist Open-Source-Software im Sinne dieses Antrags?

Es handelt sich um eine Software, die von allen Menschen genutzt, eingesehen, geändert und weitergegeben werden darf. Open-Source-Software ist Gemeingut. Der Quelltext der Software (der Source-Code), liegt in einer lesbaren und verständlichen Form vor.

Quelle Definition: https://gemeinden-nrw.verdi.de/++file++60b08b4a4becb5cd09e2a2b6/download/Newsletter-Open-Source.pdf

Viele kennen zum Beispiel Firefox und Thunderbird.

Vorteile:

  1. Open Source-Software ist von unschätzbaren Gemeinnutz. Viele Augen sehen mehr Fehler – es entsteht transparente, sichere Software, die Vertrauen weckt. Die Abhängigkeit von Herstellern, die auch mal insolvent gehen oder Produkte auslaufen lassen, endet. Open Source-Software kann zu Kostenersparnis für die Verwaltung führen.
  2. Die verstärkte Nutzung von Open Source Software trägt dazu bei, dass die Verwaltung an digitaler Souveränität gewinnt. Weil ein Software-Baukasten für Verwaltungen so erstrebenswert ist, wurde hierzu die Deutsche Verwaltungs- Cloud-Strategie inklusive einer Open-Source-Plattform von Vertretern von Bund, Ländern, kommunalen Spitzenverbänden und der Datenschutzkonferenz beschlossen. Auf der bereits installierten Plattform (Pilotversion startete Ende Juni 2021) soll unter anderem eine Suche nach passenden Open-Source-Lösungen (Lösungsverzeichnis), die Ablage und Verwaltung von Quellcodes (Code Repository) sowie Funktionen zur Kollaboration (Entwicklungsumgebung mit Diskussionsforum, Ticketsystem) enthalten sein. Ein weiterer Vorteil: Stadtinterne Daten würden deutlich seltener an externe Anbieter weitergegeben und der allgemeine Sicherheitsstandard damit erhöht werden.

Anwender von Open Source Software sind bereits:

München (2003), Dortmund (2021), Schwäbisch Hall (2002)

 

gez.

Dr. Ralph Lübbe

Vorsitzender der UWG-Gruppe

 

 

Link zum Antrag

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