Rubbenbruchsee im Westen – Ein neuer See im Osten / Antrag der CDU-Fraktion / Änderungsantrag der UWG/UFO/bus-Gruppe zu TOP 5.4

Beschluss:

Der Rat der Stadt Osnabrück spricht sich für die Schaffung eines Naherholungs- und Naturgebietes im Osten der Stadt aus. Das Projekt soll zukünftig der Verbesserung des Stadtklimas und gleichzeitig der Stärkung der Artenvielfalt dienen. Als mögliche Fläche wird der stadteigene Hof Entrup (17,7 ha) vorgeschlagen.

Der Rat beauftragt die Verwaltung unter der Prämisse, dass keine weitere Wohnbebauung in dem Gebiet errichtet wird, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben, in der folgende Fragen geklärt werden sollen:

1. Wie groß und wie tief sollte ein neuer See im Osten Osnabrücks sein, um seine Naherholungs- und stadtklimatische Funktion erfüllen zu können? Sollte es mit Rücksicht auf das Gefälle und den vorhandenen Baumbestand im Bereich des Hof Entrup mehrere Seen geben?

2. Welche standortangepasste Pflanzengesellschaft eignet sich, um sowohl der Naherholung, als auch der Verbesserung des Stadtklimas zu dienen?

3. Wie kann es zu einer deutlichen ökologischen Aufwertung des gesamten Areals im Sinne der Stärkung der Artenvielfalt kommen? Wie sollte der Röthebach möglichst naturnah gestaltet werden? Bietet sich ein Standort für Umweltbildung und Landschaftspflege an, ggfs. in Kooperation mit dem NABU?

4. Können ggfs. weitere Flächen in der Nachbarschaft erworben werden, um die Ziele des Projektes noch stärker zu erreichen?

5. Mit welchen Kosten ist zu rechnen und kann zur Finanzierung des Projektes der Abbau von immer knapper werdendem Sand o.ä. dienen?

6. Welche Einrichtungen wie Café, Kinderspielplatz, Minigolfanlage, Hundefreilauffläche etc. sollten vorgesehen werden?

7. Bestünde von der Fläche her die Möglichkeit, auch eine Kleingartenanlage dort anzusiedeln?

8. Wie kann eine Straßenrandbebauung so gestaltet werden, dass der Transport von Frischluft Richtung Innenstadt nicht beeinträchtigt wird? Welchen Beitrag könnte eine Straßenrandbebauung zur Finanzierung des Projektes leisten?

9. Wo könnte ein Neubau der Montessorischule angesiedelt werden? Wie könnte die Architektur der Schulneubauten so gestaltet werden, dass sie den Transport von Frischluft Richtung Innenstadt nicht beeinträchtigt?

10. Wie kann eine optimale Anbindung des neuen Naherholungs- und Naturgebietes an den ÖPNV sowie durch Fuß- und Radwege aussehen? Wo könnten Parkmöglichkeiten und Wohnmobilstellplätze entstehen?

Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob staatliche Fördermittel und Zuschüsse von Stiftungen für die Finanzierung der Machbarkeitsstudie eingeworben werden können.

Sachverhalt:

Eine weitere Begründung erfolgt mündlich.

 

gez.

Dr. Ralph Lübbe

UWG/UFO/bus-Gruppe

 

 

Link zum Änderungsantrag

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